Unser Ski-Ausflug nach Grindelwald war definitiv ein Highlight des Schuljahres. Mit 30 Schülerinnen und Schülern aus den Klassenstufen 6 bis 10 starteten wir früh morgens – manche noch halb schlafend, andere schon voller Energie.
Als wir ankamen, waren wir sofort begeistert: hohe Berge, viel Schnee und perfektes Winterwetter. Doch schon beim Aussteigen merkten einige, dass Schnee nicht nur schön aussieht, sondern auch ziemlich rutschig sein kann. Die ersten beinahe-Stürze passierten schneller als gedacht.
Nach dem Umziehen – das eher an ein kleines Chaos erinnerte – ging es endlich auf die Piste. Die Profis unter uns sausten den Hang hinunter, als würden sie für die Olympischen Spiele trainieren. Die Anfänger übten fleißig den „Pizza“-Bremsstil. Bei manchen sah die Pizza allerdings eher wie eine zusammengeklappte Calzone aus.
Natürlich durften die lustigen Momente nicht fehlen:
Ein Mitschüler wollte „nur ganz kurz anhalten“ – fünf Meter später lag er im Schnee und rutschte langsam weiter. Wir konnten vor Lachen kaum noch stehen (was mit Skiern sowieso schwierig ist).
Ein anderer verlor während der Fahrt seinen Handschuh. Plötzlich entstand eine große Rettungsaktion, bei der gefühlt zehn Leute versuchten, diesen einen Handschuh zu bergen. Am Ende war der Handschuh gerettet – der Stolz allerdings nicht mehr ganz.
Auch die Sessellift-Fahrten waren ein Abenteuer. Zwischen leicht nervösen Blicken nach unten und Diskussionen darüber, wer am elegantesten fällt, entstanden die besten Gespräche. Wir sind übrigens zu dem Schluss gekommen: Niemand fällt elegant.
In der Mittagspause stärkten wir uns in einer Berghütte mit Pommes, Burgern und heißer Schokolade. Dort wurden die Stürze noch einmal genau analysiert – inklusive dramatischer Nachstellung. Manche Szenen waren fast filmreif.
Am Ende des Tages waren wir zwar müde und unsere Muskeln meldeten sich deutlich, aber wir hatten unglaublich viel Spaß. Dieser Ausflug hat uns nicht nur sportlich gefordert, sondern auch als die 30 Schüler unserer Schule noch enger zusammengeschweißt.
Fazit: Viele Stürze, kalte Hände, ein verlorener Handschuh – aber vor allem ganz viele unvergessliche und lustige Momente.